[Erfurt] 1100 auf Demo für besetztes Haus

Am 24.1. fand in Erfurt eine Demonstration unter dem Motto „Hände weg vom besetzten Haus!“ statt. Das Projekt auf dem ehemaligen Topf & Söhne- Gelände in Erfurt ist seit Ende letzten Jahres akut räumungsbedroht, weil die neue Besitzerin, die Domicil Hausbau GmbH fast alle Gebäude auf dem Gelände abreißen will.
Ca. 1100 Sympathisant_innen des besetzten Hauses in Erfurt demonstrierten heute gegen die drohende Räumung des Projekts. Von Beginn an wurde die Demonstration massiv durch einen völlig überzogenen Polizeieinsatz behindert. So wurde beispielsweise der gesamte Bahnhofsvorplatz mit Absperrgittern eingezäunt, so dass sich die Demonstrant_innen am Ort der Auftaktkundgebung praktisch in einem riesigen Käfig wiederfanden. Alle Personen, die die Demonstration besuchen wollten, mussten umfangreiche Vorkontrollen, teilweise mit Personalienkontrolle, über sich ergehen lassen. Auch nach dem Start wurde die Demonstration zum größten Teil von einem Spalier umgeben, so dass die Außenwirkung der Demonstration dadurch erheblich geprägt wurde. Vor der Demonstration lief beispielsweise durchgehend eine verkettete Reihe Polizisten, teilweise bis zu drei Reihen stark.

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Weitere Berichte mit Fotos bei BlackRedPress und von Björn Kietzmann.